Die Tiere – leidende Sklaven der Menschheit

Nichts erweckt mehr Mitleid in mir, als die gepeinigten Seelen der Tiere, die tagtäglich zu Tausenden von uns Menschen gequält und auf grausamste Weise dahingeschlachtet werden. Und dies nur, um unsere Gier nach Fleisch zu stillen, obwohl wir uns bereits seit langer Zeit eigentlich gegen eine Ernährung entscheiden könnten, die zu fast 90% aus Fleisch besteht. Tatsächlich sind wir heutzutage nicht mehr auf das Fleisch auf unserem Tisch angewiesen und könnten uns gegen das Schlachten der Tiere entscheiden. Doch tun wir es? Eine geringe Anzahl von Menschen vielleicht. Ich kann momentan nicht sagen, ob mich dieser Umstand traurig stimmt oder wütend macht – vielleicht eine Mischung aus beidem.

Macht Euch das Tierreich untertan – erschafft leidende Sklaven

Ich möchte hier nicht an große Denker, wie beispielsweise an den Theologen und Psychotherapeuten Eugen Drewermann anknüpfen und nur eine Litanei an Zitaten herunterleiern, doch wie beispielsweise dieser große Denker und Kirchenkritiker in vielen seinen Büchern bereits geschrieben hat, resultiert der Umgang mit den Tieren und auch mit der Umwelt nicht zuletzt aus der Fehlinterpretation der Bibel. „Macht Euch die Welt und das Tierreich untertan“ oder so ähnlich heißt es im alten Testament. Ich bin kein bibelfester Mensch und nichts liegt mir ferner, als dieses Buch zu verdammen und als falsch darzustellen, enthält es doch auch sehr viel Gutes, sehr viel Mitgefühl – wie beispielsweise die Bergpredigt im neuen Testament. Doch ein Satz, wie der eben zitierte, in einer Schrift, die das Wort Gottes beinhalten soll? Sind denn nicht auch die Tiere und die Pflanzen Teil der Schöpfung und verdienen die Gnade und die Liebe ihres Schöpfers? Was läuft hier falsch? Tatsache ist, dass es an der Zeit ist, radikal umzudenken und uns gegen die Grausamkeiten entscheiden, die wir an den Tieren und auch an der Umwelt begehen. Wir müssen endlich damit aufhören, uns Menschen getrennt von der Natur zu sehen, denn eines ist klar, ohne Natur können auch wir nicht sehr lange überleben!

Die Gier des Menschen ist unersättlich

All die Gräueltaten, die wir letztendlich den Tieren und auch der Umwelt antun, ja selbst jeder einzelne Akt der Grausamkeit, welchen wir gegen unsere Mitmenschen wirken lassen, resultiert aus unserer unersättlichen Gier und aus unserem Bedürfnis, uns Bequemlichkeit und den Schein der Sicherheit zu verschaffen. Oder wie sonst kann man die endlose Jagd nach den angeblich ach so wichtigen Ressourcen, wie nach dem Erdöl, oder, noch schimmer, nach den Edelmetallen und Edelsteinen, letztendlich erklären? Gier, Wohlstand, Bequemlichkeit und ein unstillbares Verlangen nach einer scheinbar sicheren Existenz treiben uns immer mehr auf einen Weg, der sich gegen die Natur und alle darin existierenden Lebewesen richtet! Also auch gegen uns selbst. Sind wir denn tatsächlich von den Ressourcen oder gar vom bluttriefenden Fleisch der Tiere so abhängig, wie uns die Medien tagtäglich vermitteln? Gibt es wirklich keinen anderen Weg? Doch den gibt es! Und jeder von uns kann im Kleinen anfangen, diese Welt in etwas Besseres zu verwandeln. Jeder Einzelne von uns ist in der Lage, etwas zu ändern, indem er einfach einmal „NEIN“ sagt. Nein zum Raubbau an der Natur, nein zur Bereicherung, nein zum Fleisch und nein zum grausamen Umgang mit den hilflosen Seelen auf unserem Planeten, seien es nun die Tiere, die Pflanzen, unsere menschlichen Mitbewohner oder gar unsere eigenen Kinder. Der Grausamkeiten ist endlich genug, ein radikales Umdenken ist unausweichlich und jeder Einzelne von und sollte sich nur für einen kurzen Moment seine Stellung und Verantwortung in dieser Welt bewusst machen! Die Krönung der Schöpfung? Davon sind wir noch sehr sehr weit entfernt! Und um unserer Verantwortung auf diesem Planeten gerecht zu werden, muss jeder Einzelne davon auch endlich damit beginnen, einen kleinen Teil davon zu übernehmen, indem er einfach einmal „Nein“ sagt!

Nur Umdenken bringt wahren Fortschritt

Nur das bereits überfällige, radikale Umdenken wird uns wirklichen Fortschritt bringen. Sehen wir es realistisch – in nur wenigen Jahren geht das so begehrte Erdöl, auf welchem unser Wohlstand und letztendlich unsere gesamte Gesellschaft aufgebaut wurde, zur Neige. Niemand kann mir erzählen, dass es nicht bereits seit langer Zeit alternative und vor allem saubere Technologien für die Energiegewinnung gibt, denn die da oben überlassen nichts, rein gar nichts dem Zufall! Doch bleiben uns diese Fortschritte verwehrt, indem uns vorgegaukelt wird, dass es keine Alternativen gäbe und jeder der etwas anderes sagt, wir als Spinner abgetan. Noch heute wird ein überzeugter Vegetarier, der sich gegen den Konsum von Fleisch und somit gegen die Grausamkeiten gegen die Tiere entschieden hat, von der Allgemeinheit belächelt. Jeder, der glaubt, auf sein Steak nicht verzichten zu können, sollte wirklich einmal einen Besuch in einer Großschlächterei auf sich nehmen und sich hierdurch vor Augen halten, woher sein Steak wirklich kommt. Schluss mit der Verdrängung! Denn jeder, der sieht, dass ein Rind mit Elektroschocks betäubt und teilweise bei lebendigem Leid gehäutet und ausgenommen wird, überlegt es sich sicherlich zwei mal, ob er morgen nicht lieber Gemüse oder Fleisch zu sich nimmt. Es sollte heute ein Pflichtprogramm werden, dass jeder Schüler ab einem bestimmten Alter einmal eine Großschlächterei besucht, in welcher die hilflosen Tiere im Akkord grausam geschlachtet werden. Ein radikaler Gedanke? Was ist dann der alltägliche Umgang mit den Schweinen, Hühnern, Puten und Rindern? Das Endprodukt sieht immer sauber, lecker und toll aus aber jeder Fleischesser sollte wirklich einmal mit eigenen Augen sehen, wo sein anscheinend unverzichtbares Schnitzel herkommt! Wir töten, jeder von uns und das täglich und in Massen! Selbst wenn wir kein Fleisch essen – nur durch die bloße Gier nach Bequemlichkeit werden Wälder gerodet und Raubbau an der Natur betrieben. Damit muss endlich Schluss sein! Jetzt und heute können wir anfangen, die Welt endlich zu ändern und uns wieder in Einklang mit den Tieren und der gesamten Natur bringen – jeder von uns kann einen kleinen Teil dazu betragen, indem er einfach einmal „NEIN“ sagt!

NEIN zur Grausamkeit gegen die Tiere und gegen die Natur!

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